Rezension: Andreas Franz/Daniel Holbe - Die Hyäne







  • Broschiert: 416 Seiten
  • Verlag: Knaur TB; Auflage: Knaur TB (14. August 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426513757
  • ISBN-13: 978-3426513750
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,1 x 19,3 cm
  • Preis: 9,99€



Julia Durant auf der Spur der Hyäne

Er tötet scheinbar ohne Plan. Er schickt Organe seiner Opfer an die Polizei. Er nennt sich selbst "Die Hyäne". Schon bald ist der Frankfurter Kommissarin Julia Durant und ihrem Team klar, dass sie es hier mit einem perfiden Psychopathen zu tun haben. Als die Spur dann auch noch in die Vergangenheit führt, kommt die erfahrene Ermittlerin an ihre Grenzen. Die Zeit läuft ihr davon ... Wird es Julia gelingen, den grausamen Machenschaften des Unbekannten rechtzeitig ein Ende zu setzen?







Andreas Franz’ große Leidenschaft war von jeher das Schreiben. Bereits mit seinem ersten Erfolgsroman JUNG, BLOND, TOT gelang es ihm, unzählige Krimileser in seinen Bann zu ziehen. Seitdem folgte Bestseller auf Bestseller, die ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Krimiautor machten. Seinen ausgezeichneten Kontakten zu Polizei und anderen Dienststellen ist die große Authentizität seiner Kriminalromane zu verdanken. Andreas Franz starb im März 2011. 



Daniel Holbe, Jahrgang 1976, lebt mit seiner Familie in der Wetterau unweit von Frankfurt. Insbesondere Krimis rund um Frankfurt und Hessen faszinieren den lesebegeisterten Daniel Holbe schon seit geraumer Zeit. So wurde er Andreas-Franz-Fan – und schließlich selbst Autor. Als er einen Krimi bei Droemer-Knaur anbot, war Daniel Holbe überrascht von der Reaktion des Verlags: Ob er sich auch vorstellen könne, ein Projekt von Andreas Franz zu übernehmen? Daraus entstand die "Todesmelodie", die zu einem Bestseller wurde. Nach zwei weiteren Krimis, in denen er Julia Durant und ihr Kommissariat weiterleben ließ, war "Giftspur" Daniel Holbes erster eigenständiger Kriminalroman, dem nun der zweite folgt.





Vorab muss ich sagen, es war für mich wirklich einer der besten Durant Fälle und auch definitiv der brutalste, das könnte daran liegen das Daniel Holbe die Führung übernommen hat, was ich persönlich sehr gut finde, denn Julia Durant hat viel Potenzial. Julia Durant steht ziemlich im Vordergrund des Buches was wohl an dem Herzinfarkt ihres Vaters liegen mag aber auch unser toller Hellmer kommt diesmal nicht zu kurz.

Ich finde diese Mischung wirklich gelungen, denn es gibt nichts Schöneres für einen Fan, wenn er mehr und mehr über die Protagonisten erfährt und auch mal hinter die Fassade gucken darf, auch wenn es nur Häppchenweise ist. Im Großen und Ganzen gefällt mir die Mischung von Brutalität und Privatleben sehr gut denn es bildet einen sehr guten Kontrast.

Ein wirklich guter Krimi, der gekonnt aufgebaut wurde. Zwischendurch beste Spannung, dann hat man einen Moment das Gefühl nicht mitzukommen, wird dann aber wieder auf die richtige Fährte gelockt um am Ende dann doch zu einem anderen Ergebnis zu kommen. Am Ende wirkte alles sehr schlüssig und man konnte mit gutem Gewissen das Buch schließen.





Das Buch lag nun schon ein halbes Jahr bei mir rum, denn ich habe es mir direkt am Erscheinungstermin gekauft aber durch einen Umzug völlig aus den Augen verloren.

Ein wirklich gelungenes Buch und ich freue mich immer wieder über neue Fälle von Julia Durant, denn ich bin ein riesen Fan. Ich muss sagen seit Daniel Holbe die Bücher „übernommen“ hat ist ein wenig anderes Temperament in die Geschichte gekommen, jedoch zum positiven Sinn. Ich habe in keiner Minute das Gefühl gehabt das es sich hierbei um eine „billige“ Kopie handelt sondern ich finde das Daniel Holbe seine Sache wirklich toll macht und ich hoffe wir werden auch weiter von Julia Durant hören.





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