Rezension: Joy Fielding - Im Koma




  • Taschenbuch: 415 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: 1. Auflage (14. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442473497
  • ISBN-13: 978-3442473496
  • Originaltitel: Still Life
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 3,2 x 18,5 cm
  • Preis regulär: 9,99€
  • Preis als Mängelexemplar: 2,99€


Casey Marshall führt ein sorgloses Leben in Philadelphia, umgeben von der Liebe ihres Mannes Warren und erfüllt von ihrem Beruf. Bis zu jenem Tag, an dem ihre Welt zusammenbricht – und sie einem furchtbaren Autounfall zum Opfer fällt. Als Casey im Krankenhaus das Bewusstsein wiedererlangt, wird sie von Panik erfasst: Um sie herum herrscht Dunkelheit, sie kann sich nicht bewegen und nicht sprechen. Doch der wahre Alptraum steht ihr noch bevor, denn sie muss erkennen, dass ihr Unfall in Wirklichkeit ein heimtückischer Anschlag war. Und bald weiß sie – der Mörder ist in ihrer Nähe und wartet nur darauf, sein grausames Werk zu vollenden …




Joy Fielding wurde am 18. März 1945 in Kanada geboren. Unbestritten gehört Joy Fielding zu den absoluten Spitzenautorinnen für Spannungsliteratur. Sie macht beruflich einige Umwege, bevor sie mit ihrer eigentlichen Passion, dem Schreiben, Erfolg hat. Schon als Achtjährige beginnt sie, als Zwölfjährige fließt das erste Blut aus ihrer Feder - bei einem Drehbuch über Muttermord. Nach dem Literaturstudium strebt sie aber zunächst danach, Hollywood zu erobern: als Schauspielerin. Der Sprung nach Hollywood gelingt ihr nicht, dafür aber der in die internationalen Bestsellerlisten. Bis heute verkauften sich ihre Romane allein im deutschsprachigen Raum über 13 Millionen Mal. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Toronto, Kanada, und in Palm Beach, Florida.


Das Cover gefällt mir richtig gut, es strahlt etwas düsteres aus und im Nachhinein sehe ich auch die Verbindung zur Geschichte, sehr bedrückend und es lädt definitiv zum Kauf ein.

Der Schreibstil war interessant und erfrischend, die Protagonisten sind ausreichend beschrieben und auch die Beziehungen sind von Anfang an klar, lassen jedoch viel Platz für Überraschungen. Die Handlung war nicht vorhersehbar und interessant, auch wenn es mir am Anfang hätte spannender sein können.

Casey tut mir unheimlich leid, was das für ein Gefühl sein muss im Bett zu liegen, sich nicht bewegen, nicht reden, nicht sehen zu können und in seinem Körper gefangen zu sein obwohl ihr Mörder schon den nächsten Plan schmiedet sie ein für alle mal aus dem Weg zu räumen, muss wohl grausam sein. Sie muss sich machtlos ihrem Schicksal stellen. 

Zum Schluss hatte ich wirklich das Gefühl einen guten Thriller in den Händen zu halten und das Ende hat mich doch ziemlich überrascht. Ich habe bis jetzt immer nur gutes über Fielding gehört und das wird nicht der Letzte Thriller sein den ich von ihr lesen werde!


Ein doch recht spannender Thriller, von dem ich mir leider am Anfang mehr Spannung versprochen habe, natürlich ist es erdrücken und beängstigend wenn man im Koma liegt und trotzdem alles mitbekommt was um einen herum geschieht. So richtig spannend wurde es ungefähr bei der Hälfte des Buches obwohl die Story an sich sehr interessant war und zum Schluss richtig fahrt aufgenommen hat.





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