Rezension: David Duchovny - Heilige Kuh



  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (16. März 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453269896
  • ISBN-13: 978-3453269897
  • Originaltitel: Holy Cow
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,5 x 19,3 cm
  • Preis: 16,99€
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Was haben Kühe, Popkultur und der Palästinakonflikt miteinander zu tun? Nun, sie sind alle Teil unserer heutigen Welt. Und in dieser Welt macht sich eine junge Kuh namens Elsie auf, etwas an ihrem Schicksal zu ändern. Gemeinsam mit einem zum Judentum konvertierten Schwein und dem wild plappernden Truthahn Tom begibt sie sich auf eine Abenteuerreise, in deren Verlauf der Leser viel Wahres über die Menschen erfährt. Eine saukuhle Fabel, geschrieben von einem saucoolen Autor.





David Duchovny ist bekannt als Fernseh- und Kinodarsteller. Mit Akte X wurde er weltberühmt, derzeit läuft weiter die preisgekrönte TV-Serie Californication, in der er die Hauptrolle spielt. Duchovny hat vor seiner Zeit als Schauspieler in Princeton und Yale Literatur studiert. Er ist überzeugter Vegetarier und auch im Tierschutz aktiv.

Ein lustiges Cover, das ich gleich ins Herz geschlossen habe sehr authentisch durch die Zeichnung und der Titel sowie Autor sind ebenfalls von der Schriftart her, wie gezeichnet. Schlicht und trotzdem besonders, gefällt mir sehr gut.

Ich bin ein großer Duchovny Fan durch Akte X und habe nur durch Zufall gesehen, das er ein Buch veröffentlicht hat, ich war natürlich gleich Feuer und Flamme auch wenn ich mit einer anderen Thematik gerechnet habe. Trockener Humor, ein Hauch von Ironie und er nimmt definitiv kein Blatt vor den Mund. Es gab viele Situationen in denen ich einfach lachen musste. 

Die Geschichte von Elsie der Kuh habe ich ohne große Erwartungen begonnen und war von Anfang an begeistert, ihr Humor reißt mich mit und ihr lockeres Mundwerk bringt einen einfach zum schmunzeln. Auf ihrer "Flucht" vom Bauernhof begleiten sie, das jüdische Schwein Shalom und der immer plappernde Truthan Tom der dem Thanksgiving entfliehen will.

Gemeinsam erleben sie lustige und spannende Tage und erzählt wird das ganze sehr humorvoll, sodass ich wie gebannt an einem Tag durchgelesen habe. Ich hätte nicht für möglich gehalten das mir das Buch so gut gefällt, weil man Duchovny im Hinterkopf immer mit etwas anderem in Verbindung bringt (Akte X, Californication, Evolution etc.).

Auch die lustigen Bilder zwischen den einzelnen Kapiteln gefallen mir gut und sie runden die Geschichte ab. Das Buch hat genau die richtige Länge, denn irgendwann hat eine Kuh nunmal alles erzählt.

Trotz meiner positiven Rezension gebe ich "nur" 4 Teetassen, ich finde das ist eine beachtliche Leistung. Das Buch hat mich überrascht und begeistert aber mehr als eine tolle Story für zwischendurch war es auch nicht. Wer humorvolle Kühe mag der wird die Geschichte lieben!




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