Rezension: Teresa Driscoll - Für alle Tage, die noch kommen



  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Knaur HC (1. September 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426653710
  • ISBN-13: 978-3426653715
  • Originaltitel: Recipes for Melissa
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3 x 19,3 cm
  • Preis: 16,99€
  • Leserunde bei lovelybooks.de

Wie sage ich meinem Kind, dass ich sterben muss? Gar nicht, beschließt Eleanor, als sie von ihrer Brustkrebserkrankung erfährt. Ihre achtjährige Tochter Melissa soll so lange wie möglich eine unbeschwerte Kindheit haben. Stattdessen sammelt Eleanor Gedanken, Erinnerungen und gemeinsame Erlebnisse in einem Buch, das sie bei ihrem Anwalt hinterlegt. Wie fühlt es sich an, wenn die Mutter ohne Abschied geht? Auch siebzehn Jahre danach fühlt Melissa sich unvollständig. Gerade hat sie den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt, den sie doch innig liebt. Da bekommt sie ein kleines Buch zugestellt – ein Buch, aus dem noch einmal ihre Mutter zu ihr spricht. Es ist voller Rezepte, für die Küche und fürs Leben. Und voller Liebe. Melissa beginnt zu verstehen, was Eleanor für sie getan hat. Sie erkennt, wie sehr sie geliebt wurde. Und sie weiß jetzt, dass sie es auch kann: der Liebe vertrauen.






Teresa Driscoll arbeitete 15 Jahre als Moderatorin für die BBC, außerdem als Journalistin und Kolumnisten für verschiedene Zeitungen. Ihre Kurzgeschichten erschienen in verschiedenen Zeitschriften, unter anderem der "Women's Weekly". "Für alle Tage, die noch kommen" ist ihr Debütroman.

Ein wunderschönes Cover, Türkis ist eine meiner Lieblingsfarben und dann in Kombination mit der goldenen Schrift, das hat mich umgehauen. Besonders niedlich fand ich die Ornamente und die fliegenden Schirmflieger der Pusteblume, die sich auch im Buch wieder gespiegelt haben, bzw. jedes Kapitel angeführt haben. Man musste dieses Buch einfach in die Hand nehmen, es hat hat mich hypnotisiert und umso mehr habe ich mich gefreut bei einer Leserunde dabei zu sein :-)

Der Klappentext hat mich sehr bewegt und deswegen war ich auch aufgeregt, als ich zu lesen begann. Ich bin sehr nah am Wasser gebaut, aber dieses Buch hat bei mir gemischte Gefühle hervorgerufen. 
Am Anfang steht Eleanor, die versucht mit ihrem bevorstehenden Tod umzugehen und dabei auch immer an das Wohl ihres Mannes und ihrer geliebten Tochter denkt. 

Melissa ist eine junge Frau, die sehr unter dem Verlust ihrer Mutter leidet und damit nicht richtig umgehen kann, sie leidet unter "Neurosen" und hat Bindungsängste. Melissa war mich nicht von Anfang an sympathisch aber je besser ich sie kennen gelernt habe umso mehr habe ich sie in mein Herz geschlossen. 

DIe Kapitel haben genau die richtige Länge, man kann das Buch gut zwischendurch mal zur Hand nehmen und ein paar Seiten lesen. Der Schreibstil ist sehr bildlich und einfach Herz erwärmend, die Autorin schafft es mit nur einem Satz, die gesamten Gefühle, dem Leser zu vermitteln. 

Tolle Charaktere, die mit dem Verlust von Eleanor noch näher zusammen wachsen und sich ergänzen. Solche schwierigen Erlebnisse, sollte niemand alleine bewältigen müssen, die Autorin hat es geschafft ein wunderbares Gesamtkonzept einer tragischen Geschichte zusammen zu stellen, ich habe das Buch mit einem guten Gefühl aus der Hand gelegt.

Eine wundervolle Geschichte über die Liebe zwischen Mutter und Tochter, den Verlust und die Ängste die mit dem Tod zusammen hängen. Klare Leseempfehlung für alle die gerne Lektüre haben, die das Herz berühren.

Ich durfte das Buch im Ramen einer Leserunde auf lovelybooks lesen und habe dazu ein zweites Exemplar erhalten, welches meine Mutter bekommen hat und sich riesig gefreut hat.



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