Rezension: Alan Bradley - Flavia de Luce - Vorhang auf für eine Leiche



  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (21. Oktober 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442379016
  • ISBN-13: 978-3442379019
  • Originaltitel: I am Half-Sick of Shadows
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2,5 x 18,5 cm
  • Preis: 8,99€

Klappe die vierte – ein filmreifer Mordfall für Flavia de Luce

Für die notorisch klamme Familie de Luce tut sich eine unverhoffte Geldquelle auf: Eine Filmcrew will ihr Herrenhaus für Dreharbeiten nutzen. Die Schaulustigen strömen nach Buckshaw, um den Star des Ensembles zu sehen, die berühmte Diva Phillys Wyvern. Doch dann geschieht das Unfassbare: Eine Leiche wird gefunden – erdrosselt mit einem Filmstreifen. Zu allem Überfluss ist Buckshaw durch einen tosenden Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten. Der findigen Hobbydetektivin Flavia ist klar: Der Täter muss sich unter den Gästen befinden. Unverzüglich beginnt sie mit ihren Ermittlungen und gerät dabei selbst ins Visier des Mörders …





Alan Bradley wurde 1938 in der kanadischen Provinz Ontario geboren. Nach einer Laufbahn als Elektrotechniker, zuletzt als Direktor für Fernsehtechnik an der Universität von Saskatchewan, zog Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurück, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Mord im Gurkenbeet war sein erster Roman und der viel umjubelte Auftakt zu seiner weltweit erfolgreichen Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau Shirley auf der Isle of Man.

Das Cover hat mir gut gefallen, es passt einfach perfekt zum Rest der Reihe und hat mich deswegen magisch angezogen. Ich bin ein großer Fan von Flavia de Luce und zwischendurch mal einenen ihrer spannenden Fälle zu lesen ist einfach nur lustig und unterhaltsam.

Der Schreibstil war, wie ich Bradley kenne einfach genial, die Spannung wird wunderbar aufgebaut und es ist alles sehr detailreich beschrieben. Gewisse Dinge sind meiner Meinung nach etwas zu kurz gekommen. Flavias Beziehung zu einigen anderen Charakteren wie z.B. Feely und Daffy ist ziemlich kurz geraten, das fand ich wirklich schade, denn man kennt sie aus den anderen Büchern schon und möchte auch dort eine Entwicklung erleben.

Eine Sache die mir ganz stark aufgefallen ist, war das die alten Fälle eine sehr große Rolle gespielt haben, ich fand es gut sie nochmal zu erwähnen aber es war für meinen Geschmack etwas zu ausgedehnt, diese Zeit hätte man für andere Charaktere besser nutzen können.

Nach dem vierten Buch gehröt Flavia natürlich schon zu meinen Lieblingen, man kennt sich einfach und weiß daher auch, das man immer etwas zu lachen hat, wenn sie ermittelt. Flavia hat sich mal ganz nach alter Manier wieder in Dinge eingemischt, die sich nichts angehen und ermittelt gegen jemanden, bei dem es sich niemand anderer traut. Genau so habe ich Flavia kennen und lieben gelernt auch wenn mich dieses Buch nicht so begeistert hat wie die älteren.



Flavia in Bestform auch wenn ich ein paar Minuspunkte geben muss, so kann man sich auf sie immer verlassen, es ist immer spannend und man hat genug zu lachen. Es wird nicht der Letzte Fall für Flavia sein, den ich lesen werde :)




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