Rezension: Stephen King - Im Morgengrauen



  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (12. Dezember 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548263763
  • ISBN-13: 978-3548263762
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 2,1 x 18,2 cm
  • Preis: 7,95€ ( medimops ab 2,79€)

Eine freundschaftliche Pokerrunde, in die der Tod Einzug hält, ein Tiger im Waschraum einer Schule oder ein Supermarkt, der zum Schauplatz eines verzweifelten Überlebenskampfes wird - kein Ort ist so harmlos und alltäglich, daß Stephen King ihn nicht mit Grauen füllen könnte ... Hier präsentiert der Meister des Horrors fünf seiner besten Kurzromane: In Der Mann, der niemandem die Hand geben wollte begegnen sich in einem Club zufällig drei Männer zu einer Pokerpartie, die fatal enden wird. In Omi sieht sich der kleine George nur kurz mit seiner kranken Großmutter allein gelassen - nicht schlimm, denn George ist schon ein großer Junge, und wenn seine Großmutter Hilfe braucht, wird er dies sicher schaffen. Doch manchmal bekommt Omi 'ihre Anfälle', dann fürchtet sich George ...






Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg, Carrie, erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und zuletzt 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. Sein Hauptwerk erscheint im Heyne-Verlag.

Ein interessantes Cover ganz im Stil von Stephen King, mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen, ich habe eine schon ältere Ausgabe des Buches gewählt, wie man unschwer erkennen kann, weil ich manchmal die älteren Stephen King Bücher einfach spannender finde.

Dieses Buch ist eine gute Lektüre für zwischendurch, wenn man einfach mal wieder Lust hat auf den "guten alten King" hat. Das Buch besteht aus 5 Kurzgeschichten, die kürzeste 7 Seiten, "Achtung - Tiger" und die längste mit fast 200 Seiten "Der Nebel". Alle auf ihre Art und Weise interessant und nicht miteinander zu vergleichen. 

Fangen wir mal mit der 1. Geschichte an "Der Mann, der niemandem die Hand geben wollte", ist sehr spannend mit übernatürlichen Elementen und eine Schauergeschichte, die einfach gut unterhält. "Achtung - Tiger" ist etwas kürzer als die erste und die schlechteste der Sammlung. Nicht unbedingt langweilig aber es wirkt alles so flach und einfallslos. "Omi", die kürzeste der Geschichte punktet jedoch auf ganzer Linie, auf jeden Fall lesenswert, genau für solche Geschichten lohnt es sich diese Bücher auch zu lesen. 

Die vierte Geschichte "Morgenlieferungen (Milchmann 1)" ist ebenfalls sehr spannend und irgendwie musste ich schmunzeln, wer sie gelesen hat weiß warum ich das schreibe, für alle die die Geschichte nicht kennen es sei nur so viel verraten: Ein Milchmann auf Abwegen!

Und nun die letzte "Der Nebel" die eigentlich das ganze Buch erst so richtig füllt und meiner Meinung nach alle anderen Geschichten in den Schatten stellt, absoluten Höhepunkt des Buches! Eine gruppe Menschen flieht in einen Supermarkt vor einem dichten Nebel, der düstere Kreaturen mit sich bringt. Sie kämpfen darum zu überleben, sehr viel Nervenkitzel und genau deswegen bin ich ein so großer Fan vom King of Horror!


Ich lese gerne Kurzgeschichten von Stephen King und vergleiche sie nicht mit seinen "normalen" Werken, mir macht es einfach Spaß zwischendurch mal etwas von ihm zu lesen. Die Verteilung der Kurzgeschichten fand ich jedoch nicht sonderlich gelungen, einige waren extrem kurz und die letzte war unheimlich lang, für mich schon keine Kurzgeschichte mehr. Trotzdem hat mich dieses Buch wieder gut unterhalten.








Kommentare

  1. Hy!

    Das Buch kannte ich noch nicht von Stephen King. Stephen King ist doch ein super Autor.

    lg backmausi

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