Rezension: David Fermer - California Dreaming - 100 geniale Tage in San Diego


  • Broschiert: 240 Seiten
  • Verlag: Oetinger Taschenbuch; Auflage: 1 (1. November 2015)
  • Sprache: Englisch, Deutsch
  • ISBN-10: 3841503683
  • ISBN-13: 978-3841503688
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 13,1 x 3 x 20 cm
  • Preis: 12,99€
  • Leserundenexemplar

Keine Mädchen, keine Flirts, keine Gefahr. No way to love. Nach der Trennung von seiner Freundin fliegt der siebzehnjährige Valentin für drei Monate nach San Diego. In Südkalifornien, wo die Sonne immer scheint, hofft er, seinen Liebeskummer zu überwinden. Und eins will er garantiert nicht: sich wieder verlieben. Easy peasy lemon squeezy? Von wegen. Denn in San Diego lernt Valentin nicht nur die hübsche Trinity kennen, sondern wird auch noch in die verzwickte Liebesgeschichte seines Gastbruders Conor hineingezogen … Video Novel – Ein Roman mit 45 Videoclips Einfach QR-Codes scannen und Clips anschauen! Weiteres Extra: Mit englischen Dialogen – locker und leicht zu lesen




David Fermer ist Brite und wurde 1973 in Luzern geboren. Als er vier Jahre alt war, zog seine Familie nach England zurück, wo er in einem Dorf in der Nähe von London aufwuchs.Nach einem Kunst- und Filmstudium in London ging David Fermer nach Berlin und arbeitete als Aufnahme- und Produktionsleiter für Film und Fernsehen. Später war er Kunst- und Englischlehrer in britischen Schulen in Peru und Berlin. Während dieser Zeit begann er, erste Drehbücher und Romane zu schreiben. Seit 2003 hat David Fermer eine Vielzahl von Kinder- und Jugendromane veröffentlicht. Außerdem ist er Autor der Kinderserie David & Red (Die Sendung mit dem Elefanten), in der er auch selbst mitspielt, und hat mehrere Folgen der WDR-Doku-Reihe Reports in English mitproduziert, unter anderem in San Diego, Kalifornien.

Ein wunderschönes Cover, durch die Schöne Farbkombination und diese tolle Strand-Kulisse ist es wirklich einladend, auch das Pärchen am Strand hat mir gut gefallen. Ich habe das Buch im Ramen einer Leserunde entdeckt und dann auch erhalten, die Glücksfee war auf meiner Seite. Ich fand die Idee einer Video-Novelle interessant, hatte vorher noch nichts davon gehört und war deswegen sehr gespannt. Man hat dann zwischendurch auf den Seiten QR-Codes die man ganz einfach mit einer App einscannen kann und wird dann zu youtube weiter geleitet, da kann man sich die passenden Videos zu ansehen.

Der Schreibstil war ehrlich gesagt nicht so meins, es wirkte alles sehr oberflächlich und man hat schnell die Lust am lesen verloren. Auch die Charaktere waren nicht sehr umfangreich beschrieben, allen voran der Protagonist Valentin, er wirkte wie ein billiger Darsteller, kühl und distanziert. Ich hatte am Anfang noch die Hoffnung mit ihm warm zu werden aber leider hat sich das bis zum Ende nicht verändert. 

Valentin geht nach San Diego, 100 Tage um die Sprache zu lernen und vor allen Dingen Anne seine Ex-Freundin zu vergessen, die ihn  betrogen hat. Er schwört sich, keine Mädchen an sich heran zu lassen. Er kommt zu seiner Gastfamilie, doch dort ergeben sich die nächsten Probleme. Durch Zufall trifft er Conor am Strand und kann bei ihm unter kommen, seine Eltern haben auch kein Problem damit und so zieht er kurzer Hand wieder um. Coner wirkt sehr abgedreht und scheint nicht wirklich etwas von Regeln zu halten, auch wenn die erste Begegnung zwischen den beiden etwas skurril war, mögen sie sich auf Anhieb. Die einzige Regel die Valentin hat, sich nicht auf ein Mädchen einzulassen, wird ihm ziemlich schwer gemacht denn er ist der neue German-Boy und alle Mädels wollen ihn Daten. Natürlich begegnet ihm das eine Mädchen, bei dem er schwach wird, wäre ja sonst langweilig.

Mir gefallen die Wechsel zwischen Englisch und Deutsch, die Unterhaltungen finden auf Englisch statt, sehr gut zu verstehen und einfach geschrieben, sodass man auch mit wenig Englisch-Kenntnissen keine Probleme bekommt. Das mit den Videos ist zwar eine coole Idee aber die Unterhaltungen, die im Buch schon zu lesen sind, nochmal im Video zu sehen war dann doch etwas langweilig.

Hier findet ihr mal ein Beispiel video!


Ein Buch das mich wirklich neugierig gemacht, aber leider total enttäuscht hat. Es wirkt alles sehr oberflächlich, die Charakter wirken aufgesetzt und vor allem die "Tragödien" die dort ablaufen wirken aufgebauscht. Leider nicht so mein Fall!


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension: Holly Ivins - Jane Austen Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt

Rezension: S. Quinn - Devoted - Verbotene Leidenschaft