Rezension: Patricia Cornwell - Die Tote ohne Namen


  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (15. November 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442476607
  • ISBN-13: 978-3442476602
  • Originaltitel: From Potter's Field
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3,1 x 18,9 cm
  • Preis: 9,99€
Stille ist eingekehrt im nächtlichen New York, der Central Park ruht unter einer dicken Schneeschicht – eine Szenerie, wie sie idyllischer kaum sein könnte. Wäre da nicht die Frauenleiche, die in eben diesem Park an einem eingefrorenen Brunnen lehnt. Die Handschrift der Tat ist unverkennbar: Serienmörder Temple Brooks Gault hat wieder zugeschlagen. Er wird noch weiter morden, doch bald wird klar, dass er es eigentlich nur auf ein Opfer abgesehen hat: Chief Medical Examiner Kay Scarpetta.





1979, gleich nach Beendigung des Studiums, arbeitete Patricia Cornwell (*1956 in Miami) als Polizeireporterin beim "The Charlotte Observer". Für ihre Serie über Prostitution und Kriminalität im Zentrum von Charlotte gewann sie schon bald einen Preis für investigativen Journalismus. Später war Patricia Cornwell u. a. Leiterin einer forensischen Abteilung an der Universität von Tennessee. So hat sie die Welt des Verbrechens gleich von mehreren Seiten kennengelernt. All diese Perspektiven vereint sie in ihrem neuen "Job": dem der Krimiautorin. Patricia Cornwell gilt heute als eine der Besten des Genres. Mit ihren Geschichten um die Pathologin Kay Scarpetta hält sie weltweit Millionen Fans in Atem.

Das Cover passt sich wieder einmal sehr gut in die Reihe, wie ihr schon aus meinen anderen Rezensionen wisst, lege ich sehr viel Wert darauf, dass Reihen in sich abgeschlossen sind und man sie einfach wieder erkennt, wenn der Stil beibehalten wird! Großer Dank an dieser Stelle an Goldmann, sieht im Regal sehr gut aus! Ich freue mich jedes Mal wieder etwas von Scarpetta zu lesen, sie ist eine wahnsinnig interessante Protagonistin und es wird nie langweilig!

Der Schreibstil von Cornwell ist immer sehr gradlinig und detailreich, die Charaktere sind immer bis ins kleinste Detail beschrieben und sind auch recht schnell sympathisch. Es ist möglich die Bücher nicht in der Reihenfolge zu lesen, wäre jedoch ratsamer sie nach der Reihe zu lesen, da besonders die Charakterentwicklung dann besser nachvollziehbar ist. Cornwell hat immer wieder neue Ideen, ich habe bisher kein Buch von ihr gelesen, das mich auch nur Ansatzweise gelangweilt hat, immer wieder lässt sich etwas Neues entdecken.

Die Spannung war diesmal sehr solide, ein bisschen mehr hätte nicht geschadet aber man kann ja nicht alles haben, ich hatte doch einige Stunden Lesevergnügen und konnte mal wieder etwas von Scarpetta erfahren, „Knochenbett“ liegt auch noch auf meinem SUB, mal sehen wie mir das gefällt.

Diesmal ist der Serienmörder Gault, mit von der Partie, er lotst Scarpetta mit Hilfe einer Frauenleiche in seine Nähe und eine waghalsige und vor allem spannende „Reise“ beginnt. Ein Versteckspiel beginnt, das noch mehrere Leichen fordert. Ich kann euch sagen, es wird spannend. Was mir auch immer wieder gut gefällt, ist Scarpettas Privatleben, es wird immer wieder thematisiert, wodurch man sie einfach besser versteht, dieses bleibt jedoch eher im Hintergrund. 


Definitiv wieder spannend, etwas von Scarpetta zu lesen, zwischendurch ist das mal ganz spannend. Cornwells Bücher gefallen mir immer sehr gut, ich mag ihre gradlinige und direkte Art. Ich bleibe auch weiterhin ein großer Fan und bin gespannt was das nächste Buch von Scarpetta so für mich bringt.



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