Rezension: Kerry Fisher - Die Liebe, das Glück und ein Todesfall


  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (14. März 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442482135
  • ISBN-13: 978-3442482139
  • Originaltitel: The School Gate Survival Guide
  • Größe und/oder Gewicht: 11,9 x 3,8 x 18,8 cm
  • Preis: 9,99€
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Maia stellt keine hohen Ansprüche ans Leben, aber etwas mehr als eine Sozialwohnung und ein Couchpotato-Mann wäre schön. Mit diversen Putzstellen versucht sie, ihre kleine Familie über Wasser zu halten – umso tiefer sitzt der Schock, als sie erfährt, dass ihre Lieblingskundin, eine nette Professorin, verstorben ist. Doch dann die Überraschung: Maia wurde im Testament bedacht, vielmehr: Maias Kinder. Aus dem Nachlass soll das Geld für eine teure Privatschule bestritten werden. Und plötzlich finden sich Maia und ihre Kinder in einer Welt wieder, in der ein Leben ohne Bio-Obst und Geigenunterricht undenkbar ist – und in der ein hinreißender Lehrer Maias Herz höher schlagen lässt ...




Kerry Fisher, die fließend Italienisch, Spanisch und Französisch spricht, ist in Peterborough aufgewachsen und lebt heute mit ihrem Ehemann, ihren zwei wundervollen Kindern und dem Familienhund Poppy in Surrey. Im Anschluss an ihr Studium an der Bath University hat sie an der City University ein Aufbaustudium zur Journalistin absolviert – um nach einigen Jahren in ihrem vermeintlichen Traumjob zu erkennen, dass sie in Wahrheit vom Bücherschreiben träumt.

Ein wirklich schönes und vor allem interessantes Cover, ich mag die Farbauswahl und auch der Buchtitel gefällt mir sehr gut. Ich habe das Buch durch Zufall entdeckt und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich wirklich neugierig! Ich hatte vorher noch nichts von der Autorin gehört und auch noch kein anderes Buch von ihr gelesen, deswegen war ich umso gespannter.

Der Schreibstil ist etwas besonderes, die Autorin hat sich wirklich Mühe gegeben der Geschichte etwas persönliches Einzuhauchen auch sprachlich hat mich das Buch wirklich mitgerissen. Der Schreibstil passt mit der Ausdrucksweise zu der Story, die nicht nur mitreißend sondern auch sehr tiefgründig teilweise ist. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, sie haben Persönlichkeit und vor allem hat mich Maia sofort begeistert. Sie ist ehrlich, und verliert trotzdem nicht den Mut obwohl sie in ziemlich unschöne Situationen gerät. Trotzdem gab es auch bei ihr einen kleinen Minuspunkt, sie hat oft sehr schlecht geurteilt über andere Menschen, für meinen Geschmack etwas zu viel aber sind wir doch mal ganz ehrlich, welche Frau zieht nicht mal über andere her?!

Das Buch gleicht einer kleinen Berg- und Talfahrt, denn besonders die Protagonistin erlebt bzw. durchlebt viele Höhen und Tiefen aber auch die anderen Charaktere bleiben vom Leben nicht verschont. Eine weitere Person die mir recht gut gefallen hat war Clover, eine Freundin von Maia, die eben auch mit den Tücken des Alltags zu leben hat, sich aber besonders um das Wohlergehen ihrer Kinder kümmert, eine typische Chaos-mutter die alle nur als cool bezeichnen würden!

Ein paar Klichees finden in dem Buch auch Platz, was aber nur noch zu der tollen Atmosphäre beisteuert. Hier und da war die Geschichte aber auch etwas zu sehr in die Länge gezogen, sodass mir die Leichtigkeit gefehlt hat. Ich habe das Buch aber bis zum Ende durchgezogen und durch die Wandelbarkeit der Geschichte, geht man wirklich zufrieden aus dem Buch raus.
Für jeden der gerne abwechslungsreiche Geschichten mag, die das Leben wieder spiegeln und nicht perfekt sind, der sollte das Buch auf jeden Fall in Betracht ziehen. Die komplette Bandbreite von Emotionen war hier vorhanden und es hat einfach Spaß gemacht diese Berg- und Talfahrt mitzuerleben.



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