Rezension: Joy Fielding - Die Katze


  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1 (1. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442467845
  • ISBN-13: 978-3442467846
  • Originaltitel: Charley's Webb
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 3,5 x 18,8 cm
  • Preis: 9,99€


Wer die Wahrheit sucht, begibt sich in tödliche Gefahr


Charley Webb ist Journalistin und allein erziehende Mutter von zwei Kindern. Eines Tages erhält sie eine schockierende E-Mail: Jill Rohmer, die des kaltblütigen Mordes an drei Kindern überführt wurde und im Gefängnis auf ihre Hinrichtung wartet, bietet Charley ihre Geschichte exklusiv für ein Buchprojekt an. Zunächst zögert Charley, doch schließlich willigt sie ein. Während sie aber noch damit beschäftigt ist, erste Recherchen über Jill einzuholen, bekommt sie plötzlich entsetzliche Drohbriefe, in denen der Tod ihrer Kinder angekündigt wird. Charley ist außer sich vor Angst, denn sie ahnt, dass sie Geister rief, die ihr selbst zum mörderischen Verhängnis werden können …


Eine Psychopathin in der Todeszelle. Eine Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Und ein perfides Spiel, bei dem nur einer gewinnen kann.





Joy Fielding wurde am 18. März 1945 in Kanada geboren. Unbestritten gehört Joy Fielding zu den absoluten Spitzenautorinnen für Spannungsliteratur. Sie macht beruflich einige Umwege, bevor sie mit ihrer eigentlichen Passion, dem Schreiben, Erfolg hat. Schon als Achtjährige beginnt sie, als Zwölfjährige fließt das erste Blut aus ihrer Feder - bei einem Drehbuch über Muttermord. Nach dem Literaturstudium strebt sie aber zunächst danach, Hollywood zu erobern: als Schauspielerin. Der Sprung nach Hollywood gelingt ihr nicht, dafür aber der in die internationalen Bestsellerlisten. Bis heute verkauften sich ihre Romane allein im deutschsprachigen Raum über 13 Millionen Mal. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Toronto, Kanada, und in Palm Beach, Florida.

Das Cover passt sich an die anderen Bücher an und man weiß sofort auf den ersten Blick, was einen erwartet. Da ich in letzter Zeit eher enttäuscht wurde von ihren Büchern, war ich diesmal sehr gespannt, dass das Buch an sich schon bessere Bewertungen hat als manch andere. Endlich konnte mich eins ihrer Bücher mal wieder begeistert und das Lesen hat auch Spaß gemacht.

Der Schreibstil ist spannend, sehr bildhaft und die Details sorgen für Nervenkitzel. Die Geschichte wirkt sehr real, schon alleine durch die gute Gestaltung der Charaktere. Außerdem ist mir besonders positiv aufgefallen, das einfach zu keiner Zeit absehbar war, was als nächstes passieren wird. Endlich habe ich Fielding mal wieder annähernd so erlebt, wie ich sie zu schätzen gelernt habe. Charley Webb ist interessant, auch wenn sie sehr gut beschrieben wird, fehlt ihr ein wenig Tiefe. Sie zwar Persönlichkeit, wirkt aber eher Farblos, ich weiß das ist meckern auf hohem Niveau aber, wenn ich das mit anderen Büchern von ihr vergleiche bin ich einfach noch besseres gewöhnt.

Die Thematik finde ich spannend und sie ist auch sehr gut umgesetzt, seit längerem schafft es die Autorin mir mal wieder Gänsehaut zu verpassen, auch wenn es nicht eins ihrer besten Bücher ist, bin ich doch ziemlich begeistert und hoffe bald nochmal so ein Glück, mit ihren Büchern zu haben.

Das Beste an dem Buch ist jedoch der Spannungsbogen, der zum Ende hin rasant ansteigt und dazu führt, dass man das Buch einfach nicht mehr zur Seite legen kann. Man muss bis zum bitteren Ende weiterlesen, damit man das Ende endlich erfährt. Das macht Spaß und genau das liebe ich an dem Genre so!


Endlich mal ein gelungener Thriller von Fielding, mit minimalen Kritikpunkten kommt er nicht an ihre besten Bücher heran aber besser als die letzten, die ich von ihr gelesen habe!



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