Rezension: Joy Fielding - Nur der Tod kann dich retten


  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: 1. (6. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442468108
  • ISBN-13: 978-3442468102
  • Originaltitel: Heartstopper
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 3,4 x 19 cm
  • Preis: 9,95€


Ein ermordetes Mädchen. Eine Hütte im Wald. Eine Stadt in Angst


Als die Lehrerin Sandy Crosbie gemeinsam mit ihrem Mann Ian und ihren Kindern nach Torrance in South Florida zieht, kann sie nicht ahnen, welch verhängnisvolle Ereignisse ihr bevorstehen. Denn kurz nach ihrer Ankunft verschwindet an der örtlichen High School ein Mädchen spurlos – und wird nach Tagen verzweifelter Suche tot aufgefunden. Doch während die Polizei sich noch bemüht, eine erste Spur ausfindig zu machen, hat der Täter sein nächstes Opfer bereits im Visier – und er ist entschlossen, sein grausames Werk so lange zu verrichten, bis sein Blutdurst gestillt ist …





Joy Fielding wurde am 18. März 1945 in Kanada geboren. Unbestritten gehört Joy Fielding zu den absoluten Spitzenautorinnen für Spannungsliteratur. Sie macht beruflich einige Umwege, bevor sie mit ihrer eigentlichen Passion, dem Schreiben, Erfolg hat. Schon als Achtjährige beginnt sie, als Zwölfjährige fließt das erste Blut aus ihrer Feder - bei einem Drehbuch über Muttermord. Nach dem Literaturstudium strebt sie aber zunächst danach, Hollywood zu erobern: als Schauspielerin. Der Sprung nach Hollywood gelingt ihr nicht, dafür aber der in die internationalen Bestsellerlisten. Bis heute verkauften sich ihre Romane allein im deutschsprachigen Raum über 13 Millionen Mal. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Toronto, Kanada, und in Palm Beach, Florida.

Das Cover fügt sich wieder einmal sehr gut in die Reihe ein und man sieht sofort auf den ersten Blick das es ein Buch von Fielding ist. Nach einigen Begeisterungen aber auch vielen Enttäuschungen, bei ihren Büchern, bin ich immer noch als Leser dabei und war natürlich auch wieder bei diesem Buch gespannt ob es mich mitreißen kann.

Der Schreibstil ist wieder flüssig, diesmal etwas detailreicher und vor allem bildlicher. Charaktere werden penibel beschrieben und wirken dadurch sehr real. Der häufige Perspektiv-wechsel hat mir richtig gut gefallen, er macht die Geschichte lebendiger, so bekam man auch einblicke in die Psyche des Mörders, welcher sozusagen schon nach 3/4 des Buches bekannt war, weshalb so ein bisschen der Überraschungseffekt fehlte, was nicht weiter schlimm ist denn die Geschichte an sich gleicht das recht gut aus. Der "Spielort" wird ebenfalls sehr detailreich beschrieben und dadurch wirkt das Buch noch realer.

Am meisten begeistert mich die Tatsache, dass es dieses Verbrechen genauso geben könnte, es wirkt alles sehr realitätsnah und kein bisschen aus der Luft gegriffen. Natürlich hätte es hier und da ein paar mehr Überraschungen geben können aber das wurde sehr gut ausgeglichen mit kleinen gestreuten Hinweisen. Man hatte so ein bisschen das Gefühl sich auf einer Schnitzeljagd auf Zeit zu befinden!

Der Start in die Geschichte war jedenfalls sehr vielversprechend, die Autorin hat die Spannung sehr hoch angesetzt und sich nicht mit "langweiligen" Geplänkel aufgehalten wodurch ich nicht gemerkt habe, wie die Seiten vergehen. Ich werde auch weiterhin Fielding Bücher lesen, vielleicht schaffe ich es ja irgendwann alle davon zu lesen und wenn nur die Hälfte davon gut ist, wie dieses Buch, dann hat es sich trotzdem gelohnt!

Ein Thriller der Autorin der mich wieder begeistern konnte auch wenn das Ende leicht vorhersehbar war, fand ich vor allem die Spannung von Anfang bis Ende sehr mitreißend, wer mit Fielding starten will sollte entweder mit diesem Buch oder "Lauf, Jane, lauf!" beginnen!



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