Rezension: Sabine Klewe - Wer nicht das Dunkel kennt


  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (15. August 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442482399
  • ISBN-13: 978-3442482399
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,7 x 18,8 cm
  • Preis: 9,99€
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Kriminalhauptkommissarin Lydia Louis steht unter Schock: Das Unfallopfer, das sie befragen soll, ist der Rechtsanwalt Gregor Kepler – ein Mann, den sie aus der Vergangenheit kennt und dessen Gesicht sie in ihren schlimmsten Albträumen heimsucht ... Unauffällig gibt Lydia den Fall an einen jungen Kollegen ab. Kurz darauf werden sie und ihr Partner Chris Salomon an einen Tatort gerufen: In einem Teich wurde die entstellte Leiche einer Frau gefunden. Ihre Handtasche samt Handy liegt am Ufer. Ihr Name: Silvia Kastinzky. Ihr letzter Anrufer: Gregor Kepler. Diesmal muss Lydia den Fall übernehmen – und riskiert damit nicht nur ihren Job, sondern auch ihr Leben ...




Sabine Klewe schrieb ihre erste Detektivgeschichte, als sie gerade lesen gelernt hatte. Ein ganzes Schulheft voll. Während des Studiums in Düsseldorf und London verfasste sie Kurzkrimis, die in Zeitschriften erschienen. Ihren ersten Kriminalroman mit der charismatischen Heldin Katrin Sandmann veröffentlichte sie 2004. Es folgten drei weitere Bände mit der gleichen Hauptfigur, sowie verschiedene historische (Kriminal)romane, einige davon gemeinsam mit Martin Conrath. Für ihr Werk erhielt sie mehrere Preise, unter anderem den Förderpreis für Literatur der Landeshauptstadt Düsseldorf. Inzwischen schreibt sie - auch unter dem Pseudonym Sabine Martin - an verschiedenen Romanreihen, die teils in der Gegenwart und teils in der Vergangenheit spielen.

Ein interessantes und vor allem düster gestaltetes Cover, das mich gleich neugierig gemacht hat. Was mich am meisten an dem Buch angezogen hat, war der Titel "Wer nicht das Dunkel kennt" klingt so vielversprechend, das ich das Buch einfach haben musste. Ich habe im Vorfeld gesehen, das es sich um eine Reihe handelt und das der dritte Teil ist, ich war aber so neugierig, das ich einfach darüber hinweg gesehen habe. Im Nachhinein etwas schusselig von mir, weil so ein paar Hintergrundinfos fehlen, macht aber keine großen Probleme beim Lesen. Ich werde die anderen beiden Teile auf jeden Fall noch nachholen!

Der Schreibstil ist spannend, flüssig und sehr anschaulich, man kommt gut in die Geschichte hinein und wird sofort von der Spannung gepackt. Die Charaktere waren interessant, haben mich nicht von der ersten Seite an gepackt, wurden mir dann aber doch sehr schnell sympathisch. Ich denke gerade was die Charaktere betrifft, ist es einfacher wenn man die Reihenfolge beachtet, da man so auch einfacher versteht, wie sie zu einander stehen. 

Lydia Louis ist sehr interessant und hat wie schon der Klappentext zeigt, eine düstere Vergangenheit und leidet unter ihren Albträumen, das macht sie auf eine Weise verletzlich, da sie versucht die "Starke" zu sein, auf der anderen Seite macht es sie aber auch einfach menschlich. Christopher Salomon wirkt lässig, ist er aber gar nicht, das macht auch ihn interessant, zusammen geben sie ein tolles Team ab, auch wenn man ein paar Kapitel braucht um das zu verstehen.

Der Fall an sich hat mich wirklich begeistert, eine spannende Story, die super umgesetzt wurde und eben nicht nur was verspricht, das nicht gehalten wird. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen aber mit der Bemerkung, erst die anderen beiden Teile zu lesen!
Spannend, düster und einfach authentisch geschrieben, man wird sofort in die Geschichte hineingezogen und die Charaktere, machen die Story noch interessanter. Ein spannender Krimi, kurz und angenehm zu lesen.



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