Rezension: Abbi Glines - Up in Flames - entbrannt


  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (1. September 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492309208
  • ISBN-13: 978-3492309202
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,5 x 18,5 cm
  • Preis: 8,99€


Wer liebt, wird verletzt. Immer. Das musste Nan schon früh auf schmerzhafte Weise lernen. Nach außen hin hat sie sich deshalb längst eine harte Schale zugelegt: Sie ist kalt und berechnend, sie provoziert, intrigiert und macht ihren Mitmenschen das Leben zur Hölle. Innerlich ist sie jedoch zerrissen, gebrochen, zutiefst unglücklich. Vor allem aber hat sie es sich verboten, jemals wieder Gefühle für einen anderen Menschen zuzulassen. Doch dann empfindet sie plötzlich trotzdem etwas – und zwar ausgerechnet für den Mann, bei dem sie es am wenigsten erwartet hat.




Abbi Glines, 1977 in Birmingham (Alabama) geboren, schrieb zahlreiche Fantasy- und Jugendbücher, bevor ihr mit ihren »New Adult«-Romanen der internationale Durchbruch gelang. Heute lebt die erfolgreiche Bestsellerautorin mit ihrem Mann und drei Kindern in Fairhope (Alabama).

Als großer Abbi Glines Fan und vor allem der "Rosemary-Beach Reihe" musste ich natürlich auch das neuste Buch der Reihe lesen. Anfangs war ich skeptisch, da ich bisher mit Nan nicht so richtig, etwas anfangen konnte aber das war ja gerade das spannende. Ich war wirklich gespannt ob es sie in ein anderes Licht setzen würde oder ob sich mein Eindruck von ihr nur wieder bestätigen würde.

Der Schreibstil ist wie immer, spannend, detailreich und vor allem mitreißend, das geht mir bei jedem Buch der Autorin so. Sie schafft es jedes mal mich zu fesseln und ehe ich mich versehe, sind die kurzen Bücher schon wieder durch gelesen. Nan mal aus ihrer Perspektive kennen zu lernen war wirklich aufschlussreich, sie ist zwar eine richtige Zicke aber eben auch ein verletzlicher Mensch. Ich kann nicht unbedingt behaupten das man sie dadurch sofort besser leiden könnte aber zumindest lernt man mit der Zeit, sie besser zu verstehen. Ihre Gefühle bzw. Sehnsüchte zu kennen, hat sie greifbarer und vor allem realer gemacht.

Die Story schreitet schnell voran, für meinen Geschmack vor allem am Ende etwas zu schnell. Teilweise hatte ich schon fast Mitleid mit Nan, sie muss sich mit nicht erwiderten Gefühlen auseinander setzen und mit der Tatsache, das sie mal wieder benutzt wurde. Die beiden Männer, die in der Geschichte mit im Vordergrund stehen, könnten nicht unterschiedlicher sein und Nan lässt sich überraschender Weise genau auf den ein, mit dem ich nicht gerechnet hatte. 

Ich denke aufgrund dieses Buches, wird Nan nun nicht mehr nur die "Zicke" sein, sondern auch etwas mehr. Das Ende der Geschichte, war ziemlich plötzlich und vor allem "dick aufgetragen", für meinen Geschmack etwas zu viel und deswegen muss ich da leider ein paar Punkte abziehen. Für jeden Fan der Reihe, dürfte dieses Buch lesenswert sein und auf jeden Fall aufschlussreich.

Ein spannender Abschnitt in der Rosemary Beach Reihe, mal etwas anders, als die Teil davor aber auf eine ganz eigene Weise interessant. Wer wie ich Bedenken hat, mehr über Nan zu erfahren, sollte über seinen Schatten springen und das Buch einfach lesen, es lohnt sich auf jeden Fall.



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