Rezension: Stephen King - Der dunkle Turm 8 - Wind



  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (11. November 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453410831
  • ISBN-13: 978-3453410831
  • Originaltitel: The Wind Through the Keyhole
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 3,8 x 18,8 cm
  • Preis: 9,99€

Stephen King schreibt sein epochales Epos um den Dunklen Turm mit einem achten Band fort

Wind ist erzählchronologisch zwischen den Dunkler-Turm-Bänden Glas und Wolfsmond anzusiedeln. Stephen King kehrt nach Mittwelt zurück, in jene phantastische, farbenprächtige und zugleich unheimliche Region, wo der Dunkle Turm im Zentrum aller Dinge steht. Roland Deschain, der letzte Revolvermann, hat zusammen mit seinen Gefährten den Grünen Palast hinter sich gelassen. Unterwegs ins Land Donnerschlag werden sie von einem heftigen Unwetter überrascht und müssen unterkriechen. Zeit und Gelegenheiten für Roland, aus seiner stürmischen Jugend zu erzählen, vom unerschrockenen Tim, dem bösen Zauberer und einem unheimlichen Gestaltwandler ...




Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg, Carrie, erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und zuletzt 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. Sein Hauptwerk erscheint im Heyne-Verlag.
Das Cover hat mir auf Anhieb gefallen, es wirkt sehr düster und lädt sofort zum Lesen ein. Die Reihe der "neueren" Heyne Ausgaben gefällt mir ziemlich gut, weil sie eben nicht mehr so schlicht gehalten sind, sondern auch ein bisschen in Verbindung zur Geschichte stehen. Bei den älteren Ausgaben ist meistens das Cover einfarbig und in schwarz dann der Titel darauf, auch nicht schlecht aber so ist es eben schicker!

Zusammen mit Roland reisen wir wieder in die Vergangenheit, was mir auf Anhieb gefallen hat, nachdem der letzte Band das grandiose Finale war. Wer jetzt allerdings denkt, das wir noch mehr über Roland und seine Freunde erfahren, der irrt sich. Die Geschichte wird erzählt zwischen "Glas" und "Wolfsmond". Ich persönlich freue mich über jeden Band der Reihe und war natürlich auch bei diesem Band wieder sehr gespannt. King schafft es immer wieder mich neugierig zu machen und auch bei diesem Buch hat das wieder geklappt.

Man kann sich das Buch wie eine Geschichte in der Geschichte in der Geschichte vorstellen. Klingt verwirrend, das ist es auch am Anfang aber trotzdem sehr interessant. Auch wenn ich ein großer Fan von Roland bin war ich froh mal etwas Abwechslung zu erhalten und finde gut, das ich das Buch erst nach der Reihe gelesen habe. Was mir besonders gut gefallen hat, war der Titel, der einfach perfekt zu der Geschichte passt. Denn der Titel ist hier Programm!

Ich denke wer mit zu großen Erwartungen an die Geschichte heran geht, der könnte enttäuscht werden, genau wie diejenigen, die gerne mehr über Roland erfahren wollen. Das passiert nämlich in diesem Buch nicht. Als Ergänzung der Reihe, finde ich die Geschichte jedoch toll. Es ist mal etwas anderes und ich bin froh das Buch gelesen zu haben.

Für jeden Fan der dunklen Turm Saga auf jeden Fall ein Muss, es ergänzt die Geschichte auch wenn es anfangs leicht verwirrend ist. King hat es aber wieder einmal geschafft, mich komplett zu fesseln und ich konnte das Buch kaum noch zur Seite legen.  Einziges Manko: der Aufbau der Geschichte, etwas verwirrend aber wenn man erstmal drin ist dann ist es nur noch spannend.




Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Rezension: Holly Ivins - Jane Austen Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt

Rezension: S. Quinn - Devoted - Verbotene Leidenschaft