Rezension: Craig DiLouie - Dead 1


  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (10. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453315138
  • ISBN-13: 978-3453315136
  • Originaltitel: The Infection
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 3,5 x 18,5 cm
  • Preis: 9,99€
Lauf! Solange du noch kannst ...


Die Welt nach der Apokalypse: Ein geheimnisvoller Virus verwandelt die Menschen in grauenhafte Monster. Millionen von Untoten überfluten die Vereinigten Staaten, während sich fünf Überlebende zusammenfinden, um sich zum letzten Wiederstandsnest der Menschen durchzuschlagen: einem Flüchtlingscamp, in das sich der letzte Rest der Regierung gerettet hat. Doch der Weg dahin ist gepflastert mit Leichen - toten wie lebendigen ...


Craig DiLouie hat zunächst zahlreiche Sachbücher veröffentlicht, bevor er mit dem Zombie-Roman Dead in Amerika riesige Erfolge feierte. Der Autor lebt mit seiner Familie in Kanada.
Interessantes Cover, das mich eigentlich sofort neugierig gemacht hatte, nachdem ich sehr gerne die "Walking Dead" Bücher lese und schon alle gelesen hatte, wollte ich mehr "Zombieunterhaltung" und da kam mir dieses Buch sehr gelegen. Ich hatte vorher noch nichts von den Büchern gehört aber nachdem ich den Klappentext gelesen hatte war ich endgültig neugierig und habe das Buch gekauft. Und ich war gespannt, wie mir dieses Buch gefallen würde.

Der Anfang der Geschichte ist vielversprechend und wir werden gleich in die Apokalypse hinein geworfen. Wir lernen die Charaktere in Rückblenden immer besser kennen, wie alles Begann, versteht man durch diese Rückblenden auch sehr gut und mir gefallen die verschieden Perspektiven sehr gut. Die Charaktere wirken auf ihre besondere Art sehr authentisch, keiner ist langweilig oder wirkt nicht richtig ausgearbeitet. Das ist natürlich ein großer Pluspunkt für die Geschichte. Und das ist auch ein Punkt mit, warum sich dieses Buch aus der Masse abhebt, es steht nicht nur die Seuche an sich im Vordergrund sondern der Autor lässt genug Spielraum für die Charaktere.

Auch die Unterschiedlichkeit der Charaktere macht es so spannend: Soldaten, eine Polizistin, eine Hausfrau, ein Nerd und das kombiniert mit einem Priester, sie stellen ein besonderes Team da und signalisieren dadurch, dass in solchen Zeiten eben alle an einem Strang ziehen müssen, was jedoch auch nicht immer gelingt. Einziger Minuspunkt, der jedoch für mich persönlich relativ wichtig gewesen wäre, ist das besondere Handlungsstränge nur angerissen werden, sie werden nicht weiter erzählt und das hat mich bei so manchem Ereignis doch reichlich gestört, 100 Seiten mehr hätte ich nicht schlimm gefunden. Vielleicht wird das aber in der Fortsetzung besser, welche ich auf jeden Fall auch verschlingen möchte.

Das Ende ist sehr temporeich und mit ordentlich Action versehen, weswegen mir das Ende auch mit am Besten gefallen hat. Es bleiben kaum Fragen offen und man darf gespannt sein, wie der Autor im zweiten Band weiter erzählen wird. Ich freue mich schon darauf!

Eine wirklich gelungene Dystopie, mit interessanten Charaktere und jede Menge lebendigen Leichen. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Einzig die zeitweise nur angerissenen Ereignisse, hätte ich mir ausführlicher gewünscht aber das ist auch schon meckern auf hohem Niveau. Die Fortsetzung wird nicht sehr lange auf mich warten müssen.





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